Besonders angenehm für Kind und Mutter ist es, wenn das Stillen ohne Probleme klappt. Auch wenn das Neugeborene mit der Flasche gefüttert wird, ist die Muttermilch immer noch die optimale und gesündeste Ernährung. Es wird empfohlen, dass das Kind ungefähr 6 Monate voll gestillt werden sollte und mit der geeigneten Beikost auch bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres.

Die Muttermilch bietet dem Säugling die beste Grundlage, damit es Abwehrkräfte bilden kann und auch die motorischen und geistigen Fähigkeiten voll ausgeprägt werden können.

Vorteile des Stillens sind zum Beispiel, dass die Milch genau die richtige Temperatur für das Kind zum Trinken hat und auch an den Bedarf des Kindes angepasst ist. Wie schon erwähnt, bilden sich so auch Abwehrkräfte im Körper des Kindes und ist so besser vor Krankheiten und Infektionen geschützt. Ebenfalls vorteilhaft ist das Stillen dadurch, dass sich der Zungen- und Gaumenbereich des Säuglings gut entwickeln und auch die Gesichtsmuskulatur gestärkt wird.
Durch das Stillen wird der Vorgang der Rückbildung bei der Mutter nach der Geburt gefördert, genau wie der Körperkontakt zwischen Mutter und Kind und die damit verbundenen Emotionen.

Das Stillen ist in jedem Falle ein Vorgang, der von der Natur vorgesehen ist, muss aber dennoch gelernt werden. Man muss sich genügend Ruhe, Zeit und Entspannung gönnen, damit das Stillen erfolgreich gelingen kann. Außerdem muss sich am Anfang zunächst ein Stillrhythmus zwischen Säugling und Mutter einspielen. Damit wunde oder entzündete Brustwarzen vermieden werden können, sollte man sich das Anlegen an die Brust frühzeitig zeigen lassen. Der Milchbedarf des Kindes steigt in den ersten Lebenswochen. So sollte das Kind auch dementsprechend oft zum trinken angelegt werden; die Produktion der Milch wird so auch aktiviert.