In erster Linie ist die Muttermilch unabdingbar für die Entwicklung des Säuglings. Sie enthält nicht nur wichtige Nährstoffe, die das Wachstum des Kindes steuern und ermöglichen, sondern auch Stoffe, die das Baby vor lebensgefährlichen, aber auch kleineren Infektionen schützen. Diese Stoffe sind auch unter der Bezeichnung „Immunglobulinen“ bekannt und bewirken ein gestärktes Immunsystem. Nichts desto trotz ist die Muttermilch für das Baby nicht nur leicht verdaulich, sondern bewirkt nur in wenigsten Fällen Störungen des Magen- Darms.

Des Weiteren setzt sich die Muttermilch vor allem aus Fette zusammen. Denn gerade Fette decken die Hälfte des täglichen Energiebedarfs eines Babys. Dementsprechend sorgen sie für das stetige und gesunde Wachsen des Säuglings, vielmehr wird die Gewichtszunahme ermöglicht. Die Fette der Muttermilch können zudem in verschiedenste Bausteine unterteilt werden, die sich wiederum auf vielseitige Aufgaben spezialisieren. So kurbeln so genannte „Linolsäuren“ nicht nur das Immunsystem an, sondern ermöglichen im Krankheitsfall des Babys eine schnelle Genesung.

Vor allem die ungesättigten Fette in der natürlichen Muttermilch übernehmen die wichtige Aufgabe, sowohl die Entwicklung des Gehirns als auch die Stärkung des Nervensystems zu bezwecken. Sie können zudem von dem empfindlichen Darm des Babys leicht aufgenommen werden, sodass sie auch die in der Muttermilch befindlichen Vitamine fördern und aufnehmen. Weiterhin erhalten die Fette der Muttermilch besondere Enzyme, die nicht nur fettspaltend wirken, sondern auch verschiedenste Nährstoffe verwerten und im Darm fördern können.

Zudem belegen unterschiedliche Studien die Tatsache, dass Brustkinder im Gegensatz zu Flaschenkindern eine hohe Konzentration an Cholesterin im blut aufweisen. So kann durch das Stillen auch im Erwachsenenalter Herz – Kreislauferkrankungen vorgebeugt oder gar vermieden werden.